Damit sie alle Worte verständen, die er gesprochen hatte

Im sozialen Zusammenleben ist das Verstehen ein unverzichtbarer Kernpunkt. Nichtverstehen führt unweigerlich zu Missverständnissen, diese führen zu Auseinandersetzungen und im schlimmsten Fall zu Krieg. Grundlage für Verstehen, ist das Hören – aber hören bedeutet noch lange nicht auch verstehen und Verstehen noch lange nicht anwenden …

So war Ammon, der seine aus dem Land Zarahemla ausgewanderten Brüder im Land Lehi-Nephi besuchte, darum bemüht, dass sie die Worte des Königs und Propheten Benjamin verstanden: „Und er berichtete ihnen auch die letzten Worte, die König Benjamin sie gelehrt hatte, und erklärte diese dem Volk des Königs Limhi, damit sie alle Worte verständen, die er gesprochen hatte.“ (Mosia 8:3).

Wenn ich ohne missverstanden zu werden kommunizieren und auch eine Verhaltensänderung anregen möchte, ist es hilfreich, einige Punkte zu beachten:

  • Gedacht ist nicht gesagt
    Ich selber muss erst wissen, was ich mitteilen möchte, um dann auszusprechen, was ich denke, empfinde und anregen möchte (Lehre und Bündnisse 11:21).
  • Gesagt ist nicht gehört
    Ich muss bemüht sein, Interesse zu wecken, sodass mein Gegenüber auch zuhört – konzentriert bei der Sache ist (Lukas 8:18).
  • Gehört bedeutet noch lange nicht verstanden zu haben
    Ich muss mein Gegenüber dort abholen, wo es sich intellektuell, aber auch gefühlsmäßig, befindet (1. Timotheus 1:7).
  • Verstanden zu haben bedeutet nicht unbedingt einverstanden zu sein
    Druck ist das verkehrte Mittel, überzeugende Argumente sind das Mittel der Wahl (Lehre und Bündnisse 121:41).
  • Einverstanden sein, und auch daran denken, sind zweierlei
    Ich muss darauf bedacht sein, dass mein Gegenüber die übermittelten Gedanken verankert – sich ihrer erinnern wird (2. Nephi 32:7).
  • Daran zu denken heißt nicht, es auch umzusetzen
    Welche Schwierigkeiten könnten bei der Umsetzung auftreten und wie könnten sie überwunden werden (Jakobus 1:22).
  • Es umzusetzen heißt noch nicht, etwas dauerhaft zu verändern
    Durch regelmäßiges Wiederholen in Erinnerung rufen (2. Nephi 31:20).

Damit sie alle Worte verständen, die er gesprochen hatte. Unsere lebenden Propheten sind bestrebt, uns auf dieselbe Art und Weise dazu zu bewegen, das Wort Gottes in unserem Leben richtig anzuwenden. Ich will gerne hören, verstehen und mich bekehren (Markus 4:12) und lerne daraus, dass ich die Schriften und Worte des Herrn gebeterfüllt immer wieder hören und nachlesen muss, um wirklich zu verstehen und dauerhaft richtig anzuwenden. Wie gelingt es dir, eine anhaltende positive Verhaltensänderung zu erreichen?

hören

(Quelle)

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