Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen (3. Gebot)

Kannst du dich an Situationen erinnern, in denen in deiner Schulzeit dein Name abgewandelt wurde, um dich damit vor anderen lächerlich zu machen? Hierdurch wurden deine Persönlichkeitsrechte verletzt, dein Ehrgefühl wurde herabgesetzt, dein Name wurde verunglimpft, du wurdest beleidigt. Es handelt sich dabei um Vergehen, die strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen können, z. B. § 185 StGB – Beleidigung.

Abinadi zitiert in diesem Zusammenhang das 3. Gebot des Herrn: „Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der Herr wird den nicht für schuldlos halten, der seinen Namen missbraucht.“ (Mosia 13:15; vergleiche Exodus 20:7)

Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen. Sollte ich den Namen des Herren unnötig oder in herablassender Weise oder respektlos, geringschätzend oder in Zusammenhang mit anderen vulgären Ausdrücken benutzen, so missbrauche ich ihn. Was tue ich, um dieses Gebot zu halten? Ich vermeide es auf jeden Fall, den Namen Gottes als auch den seines Sohnes – Jesus Christus als auch dessen Abwandlungen – und den des Heiligen Geistes gedankenlos zu benutzen, in welchem Zusammenhang auch immer. Ich benutze ihn voller Ehrfurcht und Respekt. Sollten andere in meiner Gegenwart den Namen des Herrn missbrauchen, bitte ich sie höflich zu überlegen, ob sie ihre Aussage nicht hätten anders formulieren können, da sie so den beleidigt hätten, dem wir unser Leben verdanken. Hierbei denke ich immer an die Begebenheit aus dem Leben von Präsident Spencer W. Kimball: Er musste sich einer Operation im Krankenhaus unterziehen. Ein junger Krankenpfleger hatte ihn auf eine Krankenliege gelegt und fuhr ihn zum OP. Als sie in den Aufzug kamen, stieß der Krankenpfleger mit der Liege an und fluchte unter Verwendung des Namens des Herrn. Präsident Kimball sagte, nur halb bei Bewusstsein: „Bitte! Bitte! Das ist mein Herr, dessen Namen Sie schmähen.“ Es war einen Augenblick lang totenstill, dann flüsterte der junge Mann mit kleinlauter Stimme: „Es tut mir leid!“ (siehe hier). Wie hütest du dich vor dem Missbrauch des Namens Gottes?

missbracuh des namens gottes

Stattdessen würde ich sagen: „Meine Güte“ (Quelle)

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