Ich vertraue darauf, dass ihr nicht Götzen anbetet

Alma der Jüngere fährt in positiver Bestärkung des Kirchenvolkes im Tal Gideon fort: „Aber siehe, ich vertraue darauf, dass ihr nicht in einem Zustand von ebensoviel Unglauben seid, wie eure Brüder es waren; ich vertraue darauf, dass ihr nicht in Herzensstolz überheblich geworden seid; ja, ich vertraue darauf, dass ihr euer Herz nicht auf Reichtümer und die Nichtigkeiten der Welt gesetzt habt; ja, ich vertraue darauf, dass ihr nicht Götzen anbetet, sondern dass ihr den wahren und lebendigen Gott anbetet und dass ihr mit immerwährendem Glauben nach der Vergebung eurer Sünden ausschaut, die kommen wird.“ (Alma 7:6).

Das erste Gebot, das der Herr uns Menschen durch Mose hat geben lassen, lautet: „Ich bin Jahwe, dein Gott, der dich aus Ägypten geführt hat, aus dem Sklavenhaus. Du sollst neben mir keine anderen Götter haben.“ (Exodus 20:2-3). Nachbarvölker Israels, hatten viele Götter die sie verehrten (Polytheismus) und damit mussten sich die Israeliten, die ja nur den einen Gott verehren sollten, auseinandersetzen. Da gab es die Kanaaniter, Babylonier, Griechen, Ägypter und weitere Nachbarvölker mit ihren diversen Gottheiten. Israel war aufgefordert, keinen dieser, der eigenen Religion fremden Götter, zu verehren.

Ich vertraue darauf, dass ihr nicht Götzen anbetet. Auch für mich heutzutage ist dieses erste der zehn Gebote in Kraft. Es gibt auch heute unterschiedlichste Gottheiten unter den Völkern. So soll es im Hinduismus mehre Millionen Götter geben. Aber diese sind für mich wohl nicht die große Gefahr, dass ich sie anbete. Wohl eher bereitet mir u. U. der Mammonismus (Geldgier) Schwierigkeiten, mich von meinem einzig zu verehrenden Gott abzuwenden. Mein stärkstes Streben muss es sein, dem Vorbild Jesu nachzueifern. Sollte es mir dann noch gewährt sein, in äußerst bescheidenem Maß `weltlichen Reichtum´ zu erlangen, will ich damit Gutes tun, Arme und Bedürftige unterstützen. Wie sieht dein Gottesbild aus und welchen Gott betest du an und welchem dienst du?

goetzenDer Tanz um das goldene Kalb (Exodus 32:8)
(Bild: Quelle)

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