Der Herr goss seinen Geist über das ganze Antlitz des Landes aus Teil 1: Es gab keine Ungleichheit unter ihnen

Der Erfolg des Predigens der berufenen Diener des Herrn (Alma 16:15) wird so berichtet: „Und es gab keine Ungleichheit unter ihnen; der Herr goss seinen Geist über das ganze Antlitz des Landes aus, um den Sinn der Menschenkinder vorzubereiten, oder um ihr Herz vorzubereiten, das Wort zu empfangen, das zur Zeit seines Kommens unter ihnen gelehrt werden würde— 17  damit sie nicht gegen das Wort verstockt sein würden, damit sie nicht ungläubig seien und weiter der Vernichtung entgegengingen, sondern damit sie das Wort mit Freude empfingen und wie ein Zweig in den wahren Weinstock eingepfropft würden, damit sie in die Ruhe des Herrn, ihres Gottes, eingehen könnten. 18  Nun predigten die Priester, die unter das Volk gingen, gegen jegliches Lügen und Täuschen und Neid und Hader und Bosheit und Schmähungen und Stehlen, Rauben, Plündern, Morden, Ehebruch und allerart Sittenverderbnis, indem sie riefen, dass dies alles nicht so sein dürfe—19  indem sie darlegten, was in Kürze kommen müsse, ja, indem sie das Kommen des Sohnes Gottes, seine Leiden und seinen Tod und auch die Auferstehung der Toten darlegten.“ (Alma 16:16-19).

Es gab keine Ungleichheit unter ihnen. Soziale Ungleichheit in einer Gesellschaft kann es in Bezug auf materielle als auch immaterielle Ressourcen geben, z. B. im: Glauben (Alma 30:7), Aussehen (Alma 3:4), Besitztum (Alma 32:5) … Schon der Vater von Alma dem Jüngeren, Alma der Ältere, hatte den Auftrag dem Volk zu lehren, dass der Herr das Gebot gegeben hat, die Armen, entsprechend gegebener Möglichkeiten, zu unterstützen (Mosia 18:27-28). Weil sie sich nun an diese Aufforderung hielten, gab es unter ihnen keine Ungleichheit.

Auf der Welt haben wir in heutiger Zeit allerdings wieder eine extreme soziale Ungleichheit, denn laut Oxfam Deutschland besitzt ein Prozent der Weltbevölkerung die Hälfte des Weltvermögens. Diese weltweite Armut könnte erfolgreich verringert werden, wenn jeder das Gesetz des Herrn, von seinem Reichtum abzugeben, befolgen würde. Es gibt nun schon etliche Reiche, die sich großzügig in sozialen Bereichen engagieren, wodurch schon sehr vielen geholfen wird. Leider kümmert es den Großteil der Reichen allerdings nicht und so leiden Millionen von Arme bis sie nicht mehr können. Ich bin dankbar, dass der Herr uns immer wieder daran erinnert, an diejenigen zu denken, die nicht so viel haben – sowohl materiell, als auch immateriell (Deuteronomium 15:4-7; Sprüche 28:27; Mosia 4:26). Persönlich werden wir auch aufgefordert durch Eigenständigkeit unabhängig zu werden – sowohl materiell, als auch immateriell (mehr kannst du hier erfahren). Was machst du, um eigenständig zu sein und wie hilfst du anderen dabei?

Bombay: In unmittelbarer Nachbarschaft der Hochhäusern des Geschäftsviertels Nariman Point leben Fischerfamilien in Baracken Eigentlich sind genug Ressourcen für alle da – sie sind nur extrem ungleich verteilt.
(Bild: Quelle)

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