Ich bin in meinem Sinn ziemlich beunruhigt wegen der Großmut und der Erhabenheit in den Worten deines Bruders Ammon

Der nephitische Missionar Aaron, Bruder von Ammon, beginnt nun ein Gespräch mit dem König über das ganze Land, dem Vater von König Lamoni: „Und nun, o König, wenn du unser Leben verschonst, wollen wir deine Knechte sein. Und der König sprach zu ihnen: Erhebt euch, denn ich werde euch euer Leben gewähren, und ich werde nicht zulassen, dass ihr meine Knechte seid; sondern ich bestehe darauf, dass ihr euch meiner annehmt, denn ich bin in meinem Sinn ziemlich beunruhigt wegen der Großmut und der Erhabenheit in den Worten deines Bruders Ammon; und ich wünsche den Grund zu erfahren, warum er nicht mit dir von Middoni heraufgekommen ist.“ (Alma 22:3).

Ich bin in meinem Sinn ziemlich beunruhigt wegen der Großmut und der Erhabenheit in den Worten deines Bruders Ammon. Wie kann man über großmütige und erhabene Worte beunruhigt sein? Beunruhigung empfindet man doch meistens nur bei Erlebnissen, von denen man negative Auswirkungen befürchtet. Hatte der König Befürchtungen in Bezug auf seine Zukunft aufgrund der Aussagen Ammons? Wenn wir folgende Aussage Ammons betrachten vielleicht schon: „… aber wenn du zu dieser Zeit fällst, in deinem Zorn, so kann deine Seele nicht errettet werden.“ (Alma 20:17).

Ich erkenne, dass Gott weiß, welcher Mensch sich in seinem Leben doch noch zu ihm bekehren wird und ihm diese Möglichkeit im Verlaufe seines Erdenlebens schenkt und ihn vor vorzeitigem Abtreten von der Bühne dieses Erdenlebens verschont. In diesem Fall, dass Ammons Verteidigung nur so weit ging, dem König nur eine Verletzung zuzufügen, die ihn am Weiterkämpfen hinderte (Alma 20:20). Dies bringt mich dazu, an unsere heutige Zeit zu denken und zu erkennen, wie der Herr uns die Möglichkeit gibt, trotz Nachrichten über Kriege und Naturkatastrophen, unerschrocken an unserer Bekehrung zu arbeiten (Matthäus 24:6). Gerne nehme ich die Stärkung des Herrn in mir auf: „… Gebt Acht, lasst euch nicht erschrecken! Das muss geschehen. Es ist aber noch nicht das Ende.“ und nutze die Zeit, die der Herr mir noch schenkt, um meine Glaubensansichten, mein Herz und mein Leben dahingehend zu ändern, den Willen Gottes anzunehmen und ihm zu entsprechen, eben ein treuer Jünger Christi zu werden (Apostelgeschichte 3:19) und meinen natürlichen Menschen abzulegen (Mosia 3:19). Diesen Weg versuche ich zu gehen, solange der Herr mich auf der Bühne dieses Erdenlebens belässt und zwar ohne beunruhigt zu sein. Was beunruhigt evtl. deinen Sinn?

Aaron im Gespräch mit Lamonis Vater
(Bild: Quelle)

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