Als der König sah, dass das Volk besänftigt war

Die Königin hatte ja die Diener beauftragt, das Volk zusammenzurufen, um Aaron und seine Begleiter zu töten, nachdem die Diener dies, aufgrund Angst vor der Macht die in Aaron steckte, verweigert hatten selber zu tun (Alma 22:21). Als das Volk dann am Ort des Geschehens angekommen war, gab es großen Unmut gegen die Nephiten (Alma 22:24). Doch der König beruhigte die Menge (Alma 22:25). „Und es begab sich: Als der König sah, dass das Volk besänftigt war, veranlasste er, dass Aaron und seine Brüder mitten unter die Menge traten und dass sie ihnen das Wort predigten.“ (Alma 22:26).

  • Besänftigen
    `Sänftigen´ bedeutet so viel wie `sanft machen´. Der Vorsatz `be´ umschreibt hier eine Beschäftigung. Also ist unter Besänftigen zu verstehen, dass man versucht, mittels `gutem Zureden´ zu bewirken, dass innere Erregung langsam verringert wird. Es wird versucht, aufgebrachte Gemüter zu beruhigen, sie zu beschwichtigen, entstandene Aggressionen durch entsprechende Aufklärung abzubauen.
  • Wie man `Besänftigung´ erreichen kann?
    Die Schrift sagt uns: „Eine sanfte Antwort dämpft die Erregung, eine kränkende Rede reizt zum Zorn.“ (Sprüche 15:1). Ich muss also allen Eifer daransetzen, selber nicht auch ungehalten zu werden, sondern innere Ruhe zu bewahren, also Selbstbeherrschung zu üben (2. Petrus 1:5-6). Ich sage mir, dass ein solches Verhalten in Gottes Augen wertvoll ist (1. Petrus 3:4) und ich mir dadurch Freunde schaffe (Jesus Sirach 6:5).

Als der König sah, dass das Volk besänftigt war. Ich lerne aus der Vorgehensweise des Königs, dass Belehrung erst sinnvoll ist, nachdem zunächst aufgebrachte Gemüter beruhigt werden konnten und ihr Kopf somit für geistige Nahrung aufnahmefähig ist. Wie besänftigst du aufgebrachte Gemüter?


„Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. 30 Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.“
(Matthäus 11:29-30; Bild: Quelle)

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