Wenn alle Menschen so gewesen wären und jetzt wären und immer so sein würden wie Moroni

Die Nephiten glaubten fest, dass der Herr ihnen gegen ihre Feinde helfen würde, „… wenn sie im Halten der Gebote Gottes treu wären …“ (Alma 48:15-16). Über die Charaktereigenschaften von Moroni, den obersten Heerführer der Nephiten, schreibt Mormon in seiner Zusammenfassung der Berichte (Die Worte Mormons 1:6): „Ja, wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wenn alle Menschen so gewesen wären und jetzt wären und immer so sein würden wie Moroni, siehe, dann wären selbst die Mächte der Hölle für immer erschüttert; ja, der Teufel hätte niemals Macht über das Herz der Menschenkinder.“ (Alma 48:17).

Wenn alle Menschen so gewesen wären und jetzt wären und immer so sein würden wie Moroni. Ja, Mormon vergleicht Hauptmann Moroni mit den Söhnen Mosias und Alma und seinen Söhnen, „… denn sie alle waren Männer Gottes.“ (Alma 48:18) und auch Helaman und seinen Brüdern (Alma 48:19). Diese predigten das Wort Gottes und verhinderten so Streitigkeiten untereinander für einen Zeitraum von vier Jahren (Alma 48:20). Wider ihren Willen waren sie danach aber wieder über einen langen Zeitraum in kriegerische Auseinandersetzungen gezwungen, was ihnen leidtat (Alma 48:21-25). Moroni lenkte ihre Geschicke in dieser schweren Zeit und versuchte nach allen Kräften für ihre Sicherheit und Unversehrtheit an Körper und Geist zu sorgen.

Wie schön, wenn ein Nachfahre so über Vorfahren schreiben kann, wie es Mormon hier über Hauptmann Moroni tut. Offensichtlich hat Moroni dem Namen des Herrn in seinem Handeln alle Ehre gemacht. Ich habe auch den Namen von Jesus Christus auf mich genommen und fühle mich dementsprechend verpflichtet, seinem Namen alle Ehre zu machen. Dies tue ich, indem ich die Gebote des Vaters und die Bündnisse, die ich mit ihm eingehen durfte, nach bestem Wissen und Gewissen versuche, in meinem Leben einzuhalten. Dazu gehört, dass ich mein Handeln immer wieder mit den Beispielen guter Vorbilder aus der Heiligen Schrift vergleiche und herausfinde, wo ich mich zu verbessern habe. Ich achte auch auf die Aussagen heutiger Vorbilder, der lebenden Propheten, und versuche ihnen nachzueifern. Ich bin mir bewusst, dass ich noch vieles zu verbessern habe, aber ich meine, auf einem guten Weg zu sein. Ich strebe an, dass auch meine Nachkommen eines Tages sagen können: „Wenn alle Menschen so gewesen wären und jetzt wären und immer so sein würden wie …, dann wären selbst die Mächte der Hölle für immer erschüttert; ja, der Teufel hätte niemals Macht über das Herz der Menschenkinder.“ (Alma 48:17). Was unternimmst du, dass deine Nachfahren so über dich reden können?

An image of Christ comforting a woman, paired with a quote by Elder Richard G. Scott: “The greatest example … is our Savior.”Das größte Vorbild, das je auf Erden weilte, ist unser Heiland, Jesus Christus (lies hier).
(Richard G. Scott; Bild: Quelle)

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Sie waren auch gelehrt worden, niemals Anstoß zu geben

Mormon berichtet uns in seiner Zusammenfassung der Aufzeichnungen seiner Vorfahren (Die Worte Mormons 1:6): „Nun waren die Nephiten gelehrt worden, sich gegen ihre Feinde zu verteidigen, selbst bis zum Blutvergießen, wenn es not wäre; ja, und sie waren auch gelehrt worden, niemals Anstoß zu geben, ja, und niemals das Schwert zu heben, außer gegen einen Feind, außer um ihr Leben zu bewahren.“ (Alma 48:14).

Sie waren auch gelehrt worden, niemals Anstoß zu geben. Du hast sicherlich schon mal den Ausdruck „Eine Lawine ins Rollen bringen“ gehört oder selber auch benutzt, oder auch „Einen Stein ins Rollen bringen“. Neutral gesehen bringt man damit zum Ausdruck, dass etwas in Bewegung gesetzt wird, etwas aufgedeckt wird, bzw. etwas in Gang gesetzt wird. Im negativen Sinn gebe ich Anstoß, indem ich etwas Übles veranlasse, z. B. durch ein unbedachtes Wort einen Streit auslöse.

Christus selber gibt uns wieder einmal ein Beispiel darin, keinen Anstoß zu geben. Als er seine Jünger in Bezug auf die Steuern unterwies, fragte er den Petrus, von wem die Obrigkeit Steuern erhebt, von den eigenen Leuten oder von den anderen? Petrus antwortete: „Von den anderen!“ und Jesus sagte darauf: „Also sind die Söhne frei. 27 Damit wir aber bei ihnen keinen Anstoß erregen, geh an den See, wirf die Angel aus und den ersten Fisch, den du heraufholst, nimm, öffne ihm das Maul und du wirst ein Vierdrachmenstück finden. Das gib ihnen als Steuer für mich und für dich.“ (Matthäus 17:27). Er wollte keinen Anstoß erregen und kam den Forderungen des Fiskus nach. Ich lerne daraus und aus Alma 43:46, dass ich nicht den ersten Anstoß, auch nicht den zweiten geben soll, mich dann aber doch gegen Angriffe jeglicher Art verteidigen darf. In neuzeitlicher Offenbarung wird mir auch klar gemacht: Wenn ein Anderer mir etwas antun sollte, ich es geduldig ertrage soll, denn dann würde mir meine Geduld belohnt werden, anderenfalls eben nicht (Lehre und Bündnisse 98:23-24). Je nach ausgeprägter Charaktereigenschaft fällt dies dem einen leicht, dem anderen gar nicht. Ich übe mich darin, keinen Anstoß zu geben, auch nicht, wenn ich mich mal durch jemand anderen falsch behandelt fühle. Wie gehst du mit dem `Anstoß geben´ um?

Metaphern und Bilder: "Den Stein ins Rollen bringen" (© Photocreo Bednarek / Fotolia)(Bild: Quelle)

Ein Mann, der sich über die Maßen um das Wohlergehen und die Sicherheit seines Volkes bemühte

„Und Moroni war ein starker und ein mächtiger Mann; er war ein Mann von vollkommenem Verständnis, ja, ein Mann, der sich nicht an Blutvergießen freute, ein Mann, dessen Seele sich freute über die Freiheit und die Unabhängigkeit seines Landes und seiner Brüder von Knechtschaft und Sklaverei, 12  ja, ein Mann, dem vor Dankbarkeit gegenüber seinem Gott das Herz schwoll für die vielen Freiheiten und Segnungen, die er seinem Volk hatte zuteil werden lassen; ein Mann, der sich über die Maßen um das Wohlergehen und die Sicherheit seines Volkes bemühte.“ (Alma 48:11-12).

Ein Mann, der sich über die Maßen um das Wohlergehen und die Sicherheit seines Volkes bemühte. Moroni hatte durch sein Schriftstudium vollständige Erkenntnis von Evangeliumswahrheiten erlangt, deren Bedeutung verstanden, und erkannt, wie man sie im Leben anwendet. Mit diesen Erkenntnissen ausgestattet, war er in der Lage, alles daran zusetzen, seiner Verpflichtung in Hinsicht auf Wohlergehen und Sicherheit seines Volkes nachzukommen.

Auch heute besteht für die Jüngerinnen und Jünger Christi diese Verpflichtung, die ihnen durch sein Evangelium gelehrt wird. Diese Aufgabe ist heute unter der Bezeichnung `Wohlfahrt´ bekannt. Wir sind verpflichtet, uns um die geistigen und zeitlichen Bedürfnisse unserer Menschen zu kümmern. Als es um die Bedürftigen ging, lehrte Alma der Ältere seinen Anhängern um 145 v. Chr., dass „… einer mit dem anderen, zeitlich ebenso wie geistig, gemäß ihren Bedürfnissen und ihrem Bedarf“ teilen solle (Mosia 18:29). Das gilt genauso gut auch für mich und einen jeden Jünger Jesu heute (Lehre und Bündnisse 52:40). Der verstorbene Apostel Robert D. Hales sagte: „Also heißt Wohlfahrt aus dem Blickwinkel des Evangeliums: Wir setzen unseren Glauben an Jesus Christus in die Tat um. Wir dienen anderen so, wie der Heilige Geist es uns eingibt. Wenn wir nach den Grundsätzen der Wohlfahrt leben, wenden wir die Lehren des Erlösers hier im Erdendasein an.“ (lies hier). Ich halte also bei meinen Heimlehrbesuchen Augen, Ohren, und unbedingt mein Herz, offen, um herauszufinden, in welcher Weise mein Nächster Unterstützung in seinem Wohlergehen benötigt und biete dann, wenn der Heilige Geist mich dazu drängt, meine Hilfe an, sei es in geistigen oder zeitlichen Belangen. Zuvorderst insofern, dass ich behilflich bin, die Eigenständigkeit zu fördern. Wie empfindest du ein entsprechendes Bemühen deines Nächsten?

wohlfahrtWenn man über seinen Verhältnissen lebt, kann das zu einer „Welt voller Kummer“ führen.
(Bild: Quelle)

Orte der Zuflucht

Moronis Vorbereitungen auf die erwartete Aggression durch Amalikkja: „Ja, er hatte die Heere der Nephiten verstärkt und kleine Festungen errichtet, nämlich Orte der Zuflucht; er warf ringsum Wälle aus Erde auf, um damit seine Heere zu umgeben, und errichtete auch Wälle aus Steinen, um sie ringsum zu umschließen, rings um ihre Städte und an den Grenzen ihres Landes, ja, rings um das ganze Land.“ (Alma 48:8).

Orte der Zuflucht. Moroni war als Mann Gottes und als Heerführer der Nephiten in der Zwischenzeit nicht untätig gewesen. Er analysierte die Situation auf seiner Seite und fand heraus, wo er was tun musste, um bestmöglichen Schutz seines Volkes gegen die angreifenden Lamaniten sicherzustellen. So verstärkte er nicht nur sein Heer, sondern insbesondere auch die schwächsten Bastionen im Land und schuf so „… kleine Festungen …, nämlich Orte der Zuflucht …“.

Solche Orte der Zuflucht sind auch heute noch sehr angemessen. So wird in den Medien kolportiert, dass immer mehr Amerikaner sich einen Bunker bauen, um einen `Ort der Zuflucht´ vor Atomkrieg, Naturkatastrophen, Terroranschlägen oder Bürgerkrieg, angesichts der wachsenden sozialen Ungleichheit, zu haben. Das Geschäft der Bunkerbauer boomt, wobei sie für die Basisvariante gerne 40.000 € ausgeben. Aus meiner Sicht gibt es allerdings auch andere wichtige `Orte der Zuflucht´. Dazu zähle ich zunächst die Familie in ihrem Heim, dann die Gemeinschaft der Heiligen in ihren Kirchen sowie den Tempel Gottes, das Haus des Herrn (Lehre und Bündnisse 115:6). In diesen Orten wird ein Schutzwall gegen die feurigen Pfeile Satans – seine Versuchungen jeglicher listiger Art – errichtet, indem das Wort Gottes eifrig studiert und nach Kräften in die Tat umgesetzt wird. Um nicht zugrunde zu gehen, ist mir bewusst, dass ich mich anstrengen muss, einen solchen Zufluchtsort zu schaffen (Helaman 15:1-2). Welche Zufluchtsorte baust du dir?

https://ldsmag.com/wp-content/uploads/2016/08/moroni-fortified-city.jpgMoroni schuf Orte der Zuflucht
(Bild: Quelle)

Er bestimmte Männer, die von ihren Türmen aus zu den Lamaniten gegen die Nephiten zu sprechen hatten

„Und nun begab es sich: Sobald Amalikkja das Reich erlangt hatte, fing er an, den Lamaniten das Herz gegen das Volk Nephi zu entfachen; ja, er bestimmte Männer, die von ihren Türmen aus zu den Lamaniten gegen die Nephiten zu sprechen hatten.“ (Alma 48:1).

Er bestimmte Männer, die von ihren Türmen aus zu den Lamaniten gegen die Nephiten zu sprechen hatten. Das hört sich doch ganz nach `Hetzpropaganda´ an. Amalikkja bestimmte Männer, um die Meinung der Menschen seinen Absichten gemäß zu beeinflussen. Seine Absichten bestanden darin, nicht nur über alle Lamaniten zu herrschen, sondern auch über die Nephiten (Alma 48:2). Sein verwerfliches Sinnen und Handeln trachtete von Anfang an danach, sich zum Alleinherrscher über das ganze Land aufschwingen. Dafür war ihm jedes Mittel recht. Und so beeinflusste er den Willen des Volkes entsprechend. Hierzu war entsprechende Propaganda angebracht, und zwar Hetzpropaganda gegen die Nephiten.

Im Nürnberger Kriegsverbrecherprozess wurden die Methoden des früheren Reichspressechefs Dietrich folgendermaßen gekennzeichnet: „Durch die Verfälschung, Verzerrung und Verdrehung von Nachrichten und die ausgedehnte Anwendung von Hetzpropaganda beeinflusste und täuschte er das deutsche Volk.“ Unter Propaganda versteht man in seiner modernen Bedeutung `die zielgerichteten Versuche, politische Meinungen und öffentliche Sichtweisen zu formen, Erkenntnisse zu manipulieren und das Verhalten in eine vom Propagandisten oder Herrscher erwünschte Richtung zu steuern.´ Heute wird die Propaganda nicht mehr von Türmen aus durchgeführt, man verwendet effizient moderne Medien, insbesondere die, die das Internet bietet, mittels derer Menschen über den gesamten Globus in Sekundenschnelle erreicht werden. Ich lerne aus der Geschichte, dass ich mich durch Hetztiraden nicht beeinflussen lassen darf. Für mich zählt das Wort Gottes, das wir in seinem Evangelium und in den Worten lebender Propheten finden. Für mich zählt die Propaganda, die Jesus Christus verbreitete: „Er rief die Volksmenge und seine Jünger zu sich und sagte: „Wenn einer hinter mir hergehen will, verleugne er sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach.“ (Markus 8:34). Wenn ich das tue, bin ich mir absolut sicher, dass ich das Richtige tue, denn: „… wie dieser umherzog, Gutes tat und alle heilte …“ werde ich mich bemühen, ihm nachzueifern (Apostelgeschichte 10:38). Auf diese Weise bereitete auf der anderen Seite Moroni sein Volk, die Nephiten, vor (Alma 48:7). Wie reagierst du auf Hetzpropaganda?

Postkartenpropaganda 1. Weltkrieg
(Bild: Quelle)

Nun hatten diese Abtrünnigen die gleiche Unterweisung und die gleiche Kenntnis wie die Nephiten

Amalikkja, der nephitische Verräter, der bei den Lamaniten mittels Korruption Macht erlangen wollte, verursachte unter den Nephiten eine Spaltung (Alma 46:6). Seine Anhänger nannten sich nun Amalikkjaiten (Alma 46:28) und flohen in die Wildnis, da sie vor der Größe des Heeres der Nephiten Angst hatten (Alma 47:1). Einige von ihnen ließen sich aber doch darauf ein, wieder zu ihren Brüdern zurückzukehren und die Sache der Freiheit zu unterstützen (Alma 46:35). „Nun hatten diese Abtrünnigen die gleiche Unterweisung und die gleiche Kenntnis wie die Nephiten, ja, sie waren in der gleichen Erkenntnis des Herrn unterwiesen worden; doch ist es merkwürdig zu berichten, daß sie nicht lange nach ihrer Abspaltung verstockter und weniger reumütig und wilder, schlechter und grausamer wurden als die Lamaniten—sie sogen es mit den Überlieferungen der Lamaniten ein und überließen sich der Trägheit und allerart Sittenverderbnis, ja, und vergaßen völlig den Herrn, ihren Gott.“ (Alma 47:36).

Amalikkja setzt alles dran, um König der Lamaniten zu werden. Dazu geht er über Leichen, benutzt Verrat, Mord und Intrigen. Zunächst stachelt er die Lamaniten gegen das Volk Nephi auf, bis ihr König sie auffordert, gegen diese in den Krieg zu ziehen (Alma 47:1). Dadurch kamen die Lamaniten in einen Widerstreit der Empfindungen. Sie fürchteten einerseits den Zorn des König, als auch andererseits im Krieg ihr Leben zu verlieren (Alma 47:2). Amalikkja bekam von ihm den Auftrag, die Lamaniten zum Krieg zu zwingen (Alma 46:3). Amalikkja spielte nun das Heer der Amalikkjaiten gegen das der Lamaniten aus, um auf diese Weise zweiter Führer eines gesamten Heeres zu werden (Alma 47:13). Daraufhin ließ er Lehonti, den obersten Führer des Heeres, ermorden und wurde so zum Führer der vereinten Heere (Alma 47:18-19). Als Nächstes ließ er den König der Lamaniten umbringen (Alma 47:24), worauf er dessen Frau heiratete und somit König über alles Volk der Lamaniten und Amalikkjaiten wurde (Alma 47:35).

Nun hatten diese Abtrünnigen die gleiche Unterweisung und die gleiche Kenntnis wie die Nephiten und wurden dennoch schlechter und grausamer als die Lamaniten. Ich lerne daraus, dass ich achthaben muss, vor Menschen, die nach Macht streben. Sie werden mich mit unanständigen Angeboten locken wollen, sodass ich gewillt sein werde, ihnen zu helfen ihre Ziele zu erreichen. Ich werde auch in unrechtschaffene Machenschaften verstrickt und werde mich von Gott abwenden. Am Tag des Gerichts wird der Herr mich dann zur Rechenschaft ziehen und mir ein Ende machen (Jeremia 8:12). Das habe ich nicht vor und deshalb stärke ich mich jeden Tag gegen solche Versuchungen Satans, indem ich die heiligen Schriften studiere, sie auf mich beziehe und in meinem Leben anwende. Ich lege die Waffenrüstung Gottes an (siehe hier) Wie rüstest du dich gegen unlautere Machenschaften machtsüchtiger Mitmenschen?

waffenrüstungDie Waffenrüstung Gottes
(Epheser 8:11-18; Bild: Quelle)

Um die Ursache von Krankheiten zu beseitigen

Nachdem die Ordnung in der Kirche wiederhergestellt worden war, gab es die nächsten vier Jahre „… einige, die am Fieber starben, das zu einigen Jahreszeiten im Land sehr häufig war—aber doch nicht soviel am Fieber wegen der ausgezeichneten Eigenschaften der vielen Pflanzen und Wurzeln, die Gott bereitet hatte, um die Ursache von Krankheiten zu beseitigen, denen die Menschen aufgrund der Art des Klimas unterworfen waren“ (Alma 46:40).

Um die Ursache von Krankheiten zu beseitigen, hatte der Herr den Menschen damals Pflanzen und Wurzeln mit ausgezeichneten Heilungseigenschaften wachsen lassen, angepasst an die dort herrschenden klimatischen Bedingungen. Und die Menschen haben dies offensichtlich erkannt und richtig genutzt. Die Folge: Die Menschen lebten länger.

Damit auch wir heutzutage gesünder leben und dadurch eine höhere Lebenserwartung haben können, hat der Herr auch für uns Vorsorge getroffen. Er hat uns schon 1833 durch den Propheten Joseph Smith ein Gesundheitsgesetz zum körperlichen und geistigen Nutzen gegeben, das „Wort der Weisheit“. Denjenigen, die es befolgen, hat der Herr verheißen, dass sie: „… Gesundheit empfangen in ihrem Nabel und Mark für ihre Knochen 19  und werden Weisheit und große Schätze der Erkenntnis finden, selbst verborgene Schätze, 20  und werden laufen und nicht ermüden und werden gehen und nicht ermatten.“ (Lehre und Bündnisse 89:18-20). Hierin wird uns mitgeteilt, was für unseren Körper bzw. Geist nützlich ist und was nicht. So sollen wir auf abhängig machende Substanzen verzichten, zur Ernährung Kraut, Früchte, Fleisch und Körnerfrucht nutzen, und das alles mit Vernunft und jeweils zur entsprechenden Jahreszeit und in Maßen (Lehre und Bündnisse 89:11-12). Das Ergebnis: „Die Wissenschaft bestätigt, Mormonen leben bis zu 17 Jahre länger“. Wie dankbar bin ich doch, dass der Herr so fürsorglich ist. Welche Gründe fallen dir ein, dass du dich nicht daran halten solltest?

A portrait by Alvin Gittins of Joseph Smith in a white shirt and brown suit, holding sheets of paper, with his hand on his side.Joseph Smith
(Bild: Quelle)