Sie fingen an, nach Gewinn zu trachten, damit sich einer über den anderen erheben könne

Und schon wieder gleitet das Volk der Nephiten vom schmalen und geraden Pfad der Rechtschaffenheit ab (Helaman 6:16). „Denn siehe, der Herr hatte sie so lange mit den Reichtümern der Welt gesegnet, daß sie weder zu Zorn, noch zu Krieg, noch zu Blutvergießen aufgestachelt worden waren; darum fingen sie an, ihr Herz auf ihre Reichtümer zu setzen; ja, sie fingen an, nach Gewinn zu trachten, damit sich einer über den anderen erheben könne; darum fingen sie an, geheime Morde zu begehen und zu rauben und zu plündern, damit sie Gewinn erlangten.“ (Helaman 6:17).

Sie fingen an, nach Gewinn zu trachten, damit sich einer über den anderen erheben könne. Es erging ihnen im weltlichen Sinn so gut, dass sie nicht genug bekommen konnten. Sie erinnerten sich nicht an das, was vor knapp 60 Jahren passiert ist. Schon da ist das Volk stolz geworden aufgrund seines überaus großen Reichtums (Alma 4:6-8).

Häufig müssen wir feststellen, dass viele Menschen aus vorausgegangenen Fehlern keine Lehre ziehen, sondern eher noch durch unrechtschaffene und gesetzwidrige Handlungen mehr Reichtümer anhäufen. Das war früher so und das ist heute genauso. Ich erinnere mich an die Warnung „… Wenn der Reichtum wächst, verliert nicht euer Herz an ihn!“ (Psalm 62:11) und habe mit zunehmendem Alter immer weniger Probleme damit, ihr Gehör zu schenken. Ich bemühe mich, alles dran zusetzen, von meiner Habe in angemessener Weise mit denen zu teilen, die nackt oder hungrig sind, durstig oder krank, eben an die Bedürftigen zu denken, und ihnen Unterstützung zukommen zu lassen, anstatt mich über sie zu erheben, seien sie außerhalb der Kirche oder in der Kirche (Alma 1:30). Wie ist deine Einstellung zu Reichtum und das Sinnen nur darauf zu setzen und die nicht so erfolgreichen herablassend zu behandeln?

reichtum(Bild: Quelle; Text hinzugefügt)

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Da wurde Sezoram von unbekannter Hand ermordet

Mormon berichtet weiter: „Und es begab sich: Im sechsundsechzigsten Jahr der Regierung der Richter, siehe, da wurde Sezoram von unbekannter Hand ermordet, als er auf dem Richterstuhl saß. Und es begab sich: Im gleichen Jahr wurde auch sein Sohn, der vom Volk an seiner Statt bestimmt worden war, ermordet. Und so endete das sechsundsechzigste Jahr.“ (Helaman 6:15).

Da wurde Sezoram von unbekannter Hand ermordet. Vor etwa vier Jahren übergab Nephi, der Sohn Helaman des Jüngeren, das Amt des obersten Richters an diesen Sezoram (Helaman 4:18; 5:1), weil er die dringende Notwendigkeit sah, seinem Volk das Evangelium zu predigen (Helaman 5:4). Schon sein Urgroßvater Alma der Jüngere (siehe Darstellung hier) hatte dieses Amt als oberster Richter aus demselben Grund aufgegeben (Helaman 4:15-20). Über Sezoram wird ansonsten im Buch Mormon nichts weiter berichtet, außer, dass er von Mitgliedern der Bande Kischkumens und Gadiantons ermordet wurde (Helaman 6:18-19).

Mord, das widerrechtliche und absichtliche töten eines Menschen, ist eine Sünde, die seit Anbeginn der Menschheitsgeschichte verurteilt wurde, wie wir es beim Brudermord Kains an Abel sehen können (Genesis 4:1-12; Köstliche Perle 5:88-41). Natürlich kennt fast jeder das fünfte Gebot des Herrn, das er Mose auf dem Berg Sinai gegeben hatte (Nehemia 9:13): „Du sollst nicht töten.“ (Exodus 20:13). Auch in jüngster Zeit hat der Herr dieses Gebot wiederholt (Lehre und Bündnisse 59:6). Nun ist es nicht so, dass jeder den Drang hat zu morden – jedenfalls physisch. Aber wie sieht es mit `Rufmord´, einer besonders hinterhältigen Variante des Mobbings, aus? Insbesondere im Zeitalter der elektronischen Medien ist dies eine ganz einfache Sache geworden. Wie leicht wird es da jedem gemacht, über irgendwen gezielt Unwahrheiten weltweit, in Bruchteilen von Sekunden zu verbreiten. Ich bin bemüht, der Aussage des Psalms 34:14 nachzueifern: „Bewahre deine Zunge vor Bösem; deine Lippen vor falscher Rede!“ Ebenso hüte ich mich davor, immer gleich auf das einzusteigen, was andere über jemanden verbreiten. Wie gehst du mit der Thematik `Rufmord´ um?

(Bild: Quelle)

Viel Predigen und viele Prophezeiungen in Bezug auf das Kommende

Über die nun gerade friedlich zusammenlebenden Lamaniten und Nephiten berichtet uns Mormon weiter: „Und im fünfundsechzigsten Jahr hatten sie auch große Freude und Frieden, ja, viel Predigen und viele Prophezeiungen in bezug auf das Kommende. Und so verging das fünfundsechzigste Jahr.“ (Helaman 6:14).

Viel Predigen und viele Prophezeiungen in Bezug auf das Kommende. Der Vater im Himmel lässt uns, seine Kinder, hier im Erdenleben nicht im Ungewissen über seine Vorhaben in Bezug auf uns: „Nichts tut GOTT, der Herr, ohne dass er seinen Knechten, den Propheten, zuvor seinen Ratschluss offenbart hat.“ (Amos 3:7). Wie sollte er auch ohne Kommunikation sein Ziel erreichen, Unsterblichkeit und ewiges Leben zustande zu bringen (Köstliche Perle Mose 1:39)? Er muss uns ja mitteilen, was wir dazu tun müssen.

Nicht nur in früheren Zeiten sprach der Herr zu den Menschen durch seine Propheten, auch in unserer Zeit tut er dies. Welchen Grund sollte es denn auch geben, dass er nicht in allen Zeitaltern mit seinen Kindern spricht? So wie ein Vater oder eine Mutter ihren Kindern nicht nur Essen zukommen lassen damit sie körperlich stark werden, sondern auch mit ihnen sprechen, um sie zu unterweisen, wie man richtig lebt, macht es erst recht unser himmlischer Vater. Du weißt doch: „… dass der Mensch nicht nur von Brot lebt, sondern dass der Mensch von allem lebt, was der Mund des HERRN spricht.“ (Deuteronomium 8:3). Heute spricht er durch seinen Propheten und seine zwölf Apostel, denen die Siebziger zur Seite stehen (siehe hier). Genauso hatte der Herr auch seine Kirche zu seiner Zeit organisiert (Matthäus 10:2; Lukas 10:1). Ihre `Prophezeiungen in Bezug auf das Kommende´ dürfen wir in halbjährlichen Konferenzen miterleben, ein jeder in seiner Muttersprache, weltweit (siehe hier). Wie singt Semino Rossi doch so richtig (allerdings in einem anderen Zusammenhang): „… ich weiß der Himmel lässt uns nie allein, denn ein Engel der Liebe wird immer bei uns sein …“. Wichtig ist natürlich, dass ich das Wort nicht alleine nur höre, sondern es auch richtig anwende (Jakobus 1:22). Wie gehst du mit den `Prophezeiungen in Bezug auf das Kommende´ um?

hörer_ (2)(Bild: Quelle; Text eingefügt)

Ihre Frauen arbeiteten

Nachdem Mormon uns etwas über die wirtschaftliche Lage der Lamaniten und Nephiten um die 25 v. Chr. berichtet hatte (Helaman 6:11-12), sagt er noch über die Tätigkeit der Frauen: „Siehe, ihre Frauen arbeiteten und spannen und verfertigten allerlei Tuch, feingezwirntes Leinen und Tuch jeder Art, um ihre Nacktheit zu bekleiden. Und so verging das vierundsechzigste Jahr in Frieden.“ (Helaman 6:13).

Ihre Frauen arbeiteten. Über die Aufgabenverteilung zwischen Mann und Frau berichtet uns auch schon König Zeniff (Mosia 10:4-5). Manch einer mag den Eindruck haben, dass Frauen in den heiligen Schriften zu kurz kommen, dass ihrer nicht gebührend gedacht wird. Es entsteht leicht der Eindruck, dass es meist nur um die Männer, um die Autorität im Priestertum geht. Man muss einfach nur mal aufmerksamer und bewusster lesen, dann wird einem schon gewahr, dass der Rolle der Frauen ein gebührender Platz eingeräumt wird.

Einige wenige exemplarische Beispiele im Buch Mormon:

  • Die Mutter des Sohnes Gottes wird als „Eine Jungfrau, überaus schön und anmutig, mehr als alle anderen Jungfrauen.“ beschrieben (1. Nephi 11:15).
  • Sowohl die Männer als auch die Frauen fürchteten sich vor dem, was auf der Kugel zu lesen war (1. Nephi 16:27).
  • Die Frauen brachten ihre Kinder in der Wildnis zur Welt und der Herr segnete sie, dass sie sie reichlich säugen konnten; sie plagten sich allerdings ab und erlitten alles, außer dem Tod (1. Nephi 17:1-2,20).
  • Manch einer hat schon seine Frau auf einem Autobahnrastplatz vergessen und ist ohne sie weitergefahren, nicht so die Auswanderer von Jerusalem ins verheißene Land  🙂 (1. Nephi 18:6).
  • Nicht nur Männer benahmen sich manchmal ungebührlich (1. Nephi 18:9).
  • Unser Retter erleidet auch die Schmerzen der Frauen (2. Nephi 9:21).
  • Feinfühligkeit gegenüber den Frauen (Jakob 2:7,35).

Ich breche hier mal lieber ab, weil der Platz nicht ausreicht. Wer möchte, kann sich gerne hier noch die Liste von Frauen in der Bibel ansehen. Gerne verweise ich auch noch auf diesen äußerst interessanten Beitrag „Wie viele Frauen gibt es in den heiligen Schriften?“ Ich bin dankbar für Frauen in meinem Leben, insbesondere meiner Mutter, die mir beispielhaft vorgelebt hat, was sie in einen Ring für mich hat eingravieren lassen: „Sei treu im Glauben – Mutter“.

Wie viele Frauen gibt es in den Heiligen Schriften?(Bild: Quelle)

Sie zogen Getreide in reichem Maße

Mormon lässt uns wissen, um welchen Teil des Landes es in dem Bericht gerade geht. Das südliche Land wurde Lehi und das nördliche Mulek genannt (mögliche Lage zueinander siehe hier). Dort gab es Gold, Silber und kostbare Erze, die von Kunsthandwerkern bearbeitet wurden (Helaman 6:10-11), und: „Sie zogen Getreide in reichem Maße, sowohl im Norden als auch im Süden; und es ging ihnen überaus gut, sowohl im Norden als auch im Süden. Und sie vermehrten sich und wurden überaus stark im Land. Und sie züchteten viel Kleinvieh und viele Herden, ja, viel Mastvieh.“ (Helaman 6:12).

Sie zogen Getreide in reichem Maße. Der Nahrungsmittelanbau in industriellem Maßstab in Mesoamerika wurde von vielen Kritikern des Buches Mormon lange Zeit als unglaubwürdig angesehen. Neueste archäologische Entdeckungen mittels der LiDAR-Technik, bestätigen u. v. a. auch diesen Punkt. Mittels neuer Lasertechnologie, die im Flug über das Zielgebiet Strukturen, die so nicht sichtbar sind, aufzeichnet, konnten per Bildbearbeitung hochgenaue 3D-Karten erstellt werden. Auf ihnen lassen sich auch landwirtschaftliche Terrassen mit Bewässerungssystem sowie Nahrungsmittelanbau in industriellem Maßstab erkennen (siehe hier).

Unter anderem wurde auch der Anbau von Gerste vor 1492 n. Chr. angezweifelt (Mosia 7:22). Erst 1983 erkannten Archäologen die Existenz und den Anbau einer Gerste in der Neuen Welt an, die bereits auf das Jahr 800 v. Chr. datiert wurde. (siehe hier). Immer wieder stelle ich fest, dass Wissenschaft sich von Erkenntnis zu Erkenntnis vorarbeitet und dabei oft auch frühere Erkenntnisse, als falsch erkannt, neu überdacht werden müssen. Ich bin dankbar, dass ich festen Glauben an das habe, was uns als das Wort Gottes gegeben worden ist. Nach und nach wird auch die Wissenschaft die Wahrheit der Aussagen des Buches Mormon bestätigen. Dessen ungeachtet verlasse ich mich anstatt auf Wissenschaft, auf die Einladung, die in Moroni 10:4 ausgesprochen wird: Gott den ewigen Vater im Namen Christi zu fragen, ob es wahr ist (das Buch Mormon gemeint). Wie gehst du vor, um Wahrheit von Irrtum zu unterscheiden?

gerste

Neolitische Landwirtschaft
(Bild: Quelle)

Und es begab sich: Sie wurden überaus reich

Nachdem nun sowohl Lamaniten, als auch Nephiten friedlich zusammen lebten und Handel miteinander trieben (Helaman 6:8), erfahren wir von Mormon: „Und es begab sich: Sie wurden überaus reich, sowohl die Lamaniten als auch die Nephiten; und sie hatten eine große Fülle an Gold und an Silber und an allerlei kostbarem Metall, sowohl im südlichen Land als auch im nördlichen Land.“ (Helaman 6:9).

Und es begab sich: Sie wurden überaus reich. Was passiert hier gerade wieder? Wir erinnern uns, dass es bei den Nephiten einen bestimmten Zyklus gab: Rechtschaffenheit, Wohlstand, Stolz, Sünde, Zerstörung und Leid, Demut, Rechtschaffenheit … (siehe Blogbeitrag: „Sie sind schlecht und wild und grausam geworden, ja, sie sind selbst Lamaniten geworden“). Gerade beginnt der Zyklus wieder von Neuem. Viele Nephiten hatten sich gedemütigt und sich wieder zum Herrn bekehrt – wurden rechtschaffen (Helaman 6:4-5), sodass der Herr sie daraufhin mit Frieden segnete, wodurch Reisefreiheit und freier Handel entstanden und damit wuchs auch ihr Wohlstand (Helaman 6:7-8).

Ich werde hierbei darauf aufmerksam gemacht, dass ich darauf achtgeben muss, an der richtigen Stelle aus diesem Zyklus auszusteigen, um nicht wieder erst durch Zerstörung gehen zu müssen, um gedemütigt zu werden, ehe ich wieder rechtschaffen werde. Ich steige an dieser Stelle aus, bevor ich Stolz werde. Ich werde mit meinem Reichtum nicht prahlen, sondern ihn dazu verwenden, ärmeren Mitmenschen zu ermöglichen, aus ihrer Armut herauszufinden (Hilfe zur Selbsthilfe). Der damalige Präsident der Kirche, Gordon B. Hinckley, hatte dafür z. B. einen `Ständigen Ausbildungsfond´ ins Leben gerufen. Mit dessen Hilfe sollten sich Menschen in Entwicklungsländern aus ihrer Armut befreien können, insbesondere zurückgekehrte Missionare. Sie bekamen aus diesem Fond einen Ausbildungskredit, den sie dann, wenn sie Arbeit hatten, wieder zurückzahlten, um einer neuen Generation die Chance zu eröffnen, ihre Lebensumstände zu verbessern. Zahllosen bis dahin in Armut lebenden wurde eine neue Perspektive eröffnet (siehe hier und hier). Ob die Nephiten ihren Zyklus diesmal durchbrechen, erfahren wir in späteren Versen des Kapitels. An welcher Stelle verlässt du den `nephitischen Krankheitszyklus´?

nephitischer-krankheitszyklus
(Bild: Quelle; Übersetzung hinzugefügt)

So hatten sie untereinander freien Verkehr

Mormon berichtet uns, dass sowohl Nephiten (Helaman 6:7), als auch Lamaniten, aufgrund des Friedens der herrschte, Reise- und Handelsfreiheit genossen: „Und es begab sich: Auch die Lamaniten gingen, wohin auch immer sie wollten, sei es unter die Lamaniten oder unter die Nephiten; und so hatten sie untereinander freien Verkehr, zu kaufen und zu verkaufen und Gewinn zu erlangen, gemäß ihrem Wunsch.“ (Helaman 6:8).

So hatten sie untereinander freien Verkehr. Was passieren kann, wenn Menschen das Recht, sich frei bewegen oder niederlassen zu können, also das Recht auf `Freizügigkeit´, verwehrt wird, haben diejenigen noch in Erinnerung, die miterlebten, was in der Nacht des 13. August 1961, in der damaligen DDR passierte. Weil das dortige Regime fürchtete, dass aufgrund von Reisefreiheit, viele ihrer Bürger ihrem Land den Rücken kehren würden, und nach einer Reise ins Ausland, nicht mehr zurückkehren würden, wurde beschlossen, die Verkehrswege in nichtsozialistische Staaten zu kappen. Mauerbau in Berlin und Stacheldraht und Todesstreifen zum `Westen´ wurden errichtet, sodass die Menschen in ihrer `Freizügigkeit´ insofern ganz enorm eingeschränkt waren, dass es ihnen nur gestattet war in befreundete Länder – sozialistische Bruderstaaten – zu reisen. Die Folge: Menschen versuchten über die innerdeutsche Grenze zu fliehen. Hunderte verloren dabei ihr Leben.

Der Wunsch nach Freiheit war größer, als die Furcht, bei dem Versuch diese zu erlangen, u. U. das Leben zu verlieren. Allerdings wuchs auch der Druck durch das Volk auf das Regime und es beschloss am 9. November 1989 Ausreiseerleichterungen. Ein Missverständnis führte dazu, dass tausende DDR-Bürger zu den Grenzübergängen strömten und der Mauerfall eingeleitet wurde. Wie dankbar können wir doch sein, in einem Land leben zu dürfen, in dem uns gestattet ist, seinen Wohnort frei zu wählen, und auch, wo man seinen Lebensunterhalt verdienen möchte, egal ob im Inland oder Ausland. Ich bin dem Vater im Himmel unendlich dankbar dafür, dass wir `untereinander freien Verkehr´ haben dürfen und vor Allem, dass dies in Deutschland in friedlicher Weise zustande kam. Es gibt noch einige Länder auf Erden, wo dies nicht der Fall ist. Ich bete, dass doch alle Menschen eines Tages diese `Freizügigkeit´ genießen dürfen. Wie ergeht es dir?

reisefreiheit(Bild: Quelle)